CDA Solingen- Null-Toleranz gegenüber Schlachthofbetreibern


Die Corona-Pandemie offenbart die unhaltbaren Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Karl-Josef Laumann, hat den Betreibern nun den Kampf angesagt. Seine Geduld mit der Fleischindustrie ist schon länger am Ende.


Der Vorsitzende der CDA Solingen, Klaus Peter Watzlawek, schließt sich dem an: „Wir müssen jetzt den Sumpf in der Fleischindustrie austrocknen. Es kann nicht angehen, dass Gastarbeiter aus Rumänien oder Bulgarien in Deutschland derart ausgebeutet werden. Wenn festangestellte Mitarbeiter nur noch in den Randbereichen der Betriebe tätig sind, ist etwas faul. Das wäre so, als wenn VW keine eigenen Autos mehr bauen würde, sondern sich nur noch um die Logistik kümmert. Arbeit in Schlachthöfen darf es nur noch im Rahmen einer Festanstellung geben. Dafür wird sich die CDA einsetzen.“


Weiter sagte Watzlawek: „Wir fordern einen schnellen Beschluss des Corona-Kabinetts am kommenden Montag. Die Landkreise der Schlachthofbetreiber werden aktuell in Geiselhaft genommen. Weil die Fleischindustrie den Arbeitsschutz mit Füßen tritt, müssen die Anwohner und die lokale Wirtschaft auf weitere Lockerungen warten. Für die kriminellen Schlachthofbetreiber darf es keine Toleranz mehr geben.“
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich

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1. Mai Aufruf 2020 – Geringverdiener besser unterstützen

Klatschen und warme Worte waren für uns Christlich-Soziale noch nie genug. Wir wollen mehr!

Auch wenn dieses Jahr keine öffentlichen Kundgebungen am 1. Mai stattfinden und wir nicht auf die Straßen und Plätze gehen können, werden wir stattdessen im Internet für die Belange der Arbeitnehmerschaft und  unsere Positionen demonstrieren. 

Auch auf unseren Social-Media-Kanälen werden wir den „Tag der Arbeit“ aktiv begleiten. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Beiträge teilen und dadurch helfen, unsere Reichweite zu erhöhen!

Wir fordern:

  • Einen besseren Mindestlohn
  • Ein Mindest-Kurzarbeitergeld
  • Mehr allgemeinverbindliche Tarifverträge
  • Verlässliche Arbeitszeiten
  • Bessere Ausbildungsperspektiven
  • Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Solingen ruft dazu auf, sich an digitalen  und Kundgebungen zum Tag der Arbeit zu beteiligen. „ Am 1. Mai demonstrieren wir in diesem Jahr wegen Corona nicht auf den Straßen, sondern digital im Netz. Trotzdem stehen wir am Tag der Arbeit 2020 zusammen – digital, in den sozialen Netzwerken. Wir sind da. Wir sind viele. Und wir demonstrieren“, sagt dazu Klaus Peter Watzlawek, Vorsitzender  der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft im Kreisverband Solingen. „Aktuell sehen wir mit Sorge, dass besonders Geringverdiener unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden. Wer ohnehin nur ein geringes Einkommen hat, der kann mit dem aktuellen Kurzarbeitergeld nicht auf 40 Prozent seines Lohnes verzichten. Ein Mindest-Kurzarbeitergeld hätte vielen Menschen helfen können. Wer im Einzelhandel, der Gastronomie oder der Logistik arbeitet, hatte schon vor Corona kaum genug zum Leben. Für  uns ist deshalb klar: Harte Arbeit und niedrige Löhne müssen ein Ende haben. Wir fordern einen besseren Mindestlohn und mehr allgemeinverbindliche Tarifverträge.

Beides sind die besten  Instrumente, um die Löhne in Deutschland anzuheben“, erläutert Watzlawek den Schwerpunkt des Maiaufrufs 2020 der CDA.

Klaus Peter Watzlawek

Kreisvorsitzender

CDA Solingen    

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