Tag der CDA-Solingen 2019

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft in Deutschland feierte ihren diesjährigen „Tag der CDA“ am 21. September 2019 unter dem Thema „Klimaschutz“.

Auch die CDA Solingen engagierte sich mit einer Aktion am 20.09.2019 mit einem Nachtwächterrundgang durch Solingen-Gräfrath und einer anschließenden Einkehr im Restaurant Klosterbräu zu einer Diskussion zum Thema „Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif“!

Unter der sachkundigen Führung von Stadtführer Ingo Dültgen erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele Sehenswürdigkeiten des idyllischen Gräfrath ausgehend vom Gräfrather Marktplatz. Auch Kreisparteivorsitzender Sebastian Haug und Landtagsabgeordneter Arne Moritz schlossen sich dem Rundgang an.

In der anschließenden Diskussion wurde über das am selben Tag frisch vorgestellte Klimapaket der Bundesregierung gesprochen. Für die CDA ist klar, dass mit den dargestellten Positionen ein erster Schritt in die richtige Richtung zu den großen Zielen des Klimaschutzes getan ist.

Dazu der Vorsitzende Klaus Peter Watzlawek: „Die Politik diskutiert in diesem Jahr intensiv über einen Kompromiss beim Klimaschutz. Die CDA plädiert dafür, Klimaschutz und Soziale Gerechtigkeit nicht gegeneinander auszuspielen. Wir können nicht gegen die Menschen das Klima retten. Es braucht einen Klimaschutz, der Wohlstand bewahrt und neue Arbeitsplätze schafft. Anstatt auf neue Steuern, setzen wir auf marktwirtschaftliche Instrumente zum Erreichen unserer Klimaschutzziele.“

„Klima- und Umweltschutz sind wichtig und richtig. Aber sie dürfen nicht zu Lasten von Arbeitsplätzen gehen. Besonders in der Industrie müssen wir darauf achten, dass Klimaschutz nicht zum Stellenabbau führt. Zur Sicherung von Arbeitsplätzen fordern wir deshalb einen Arbeitsplatzcheck für klimapolitische Maßnahmen. Auch in Zukunft soll es in Deutschland sozialversicherungspflichtige, mitbestimmte und gut bezahlte Industriearbeitsplätze geben“.

„Klar ist: Ohne soziale Akzeptanz wird es keinen wirksamen Klimaschutz geben. Deshalb stehen wir für einen sozialen Ausgleich für kleine Einkommen gegen steigende CO2-Preise. Insbesondere Menschen auf dem Land mit weiten Arbeitswegen können durch eine Erhöhung der Pendlerpauschale unterstützt werden. Sie würden durch eine CO2-Preisreform besonders belastet werden“, so waren sich die Anwesenden einig.

„Es muss entscheidend sein, dass bei allen Vorhaben der Mensch im Mittelpunkt stehen soll“, so fasste der CDA-Vorsitzende Klaus Peter Watzlawek die engagierte Diskussion zusammen. „Wir als CDA werden am Thema bleiben und unsere Vorstellungen in die weitere Ausgestaltung der Klimaziele kontinuierlich einbringen.“

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Einladung zum Nachwächterundgang mit der CDA durch Gräfrath

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