Am 17. März 2020 ist Equal Pay Day – Die CDA setzt sich für Lohngerechtigkeit ein

Der Equal Pay Day markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Auch im Jahr 2020 verdienen Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Damit hat sich die Lohn-lücke im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Der diesjährige Equal Pay Day steht unter dem Motto: „Auf Augenhöhe verhandeln – WIR SIND BEREIT.“

„Lohnungleichheit verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Als Arbeitnehmerflügel der CDU fordern wir, dass gleiche Arbeit von Männern und Frauen endlich gleich entlohnt wird. Besonders Frauen sind häufig von niedrigen Löhnen betroffen, das wollen wir als CDA endlich ändern“, sagt Klaus Peter Watzlawek, Vorsitzender  der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft im Kreisverband Solingen anlässlich des Equal Pay Days am 17. März 2020.

„Bessere Löhne für Frauen können nicht einfach durch die Politik bestimmt werden. Dafür braucht es einen Kulturwandel in den Unternehmen. Es ist doch häufig so: Weibliche Forderungen werden anders bewertet – im Beruflichen wie im Privaten. Was bei Männern Durchsetzungsstärke ist, wird bei Frauen nicht selten als Verbissenheit beurteilt. Mit diesen Rollenverteilungen muss Schluss sein. Als Männer und Frauen in der  CDA kämpfen wir für ein Umdenken. Deshalb gehen wir zum Equal Pay Day auf die Straße“, führt Gabriele Racka-Watzlawek, stellvertretende Bundesvorsitzende der AG-Frauen in der CDA aus.

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100 Jahre Betriebsverfassungsgesetz – CDA fordert schnelle Umsetzung des Koalitionsvertrages

Vor 100 Jahren – am 4. Februar 1920 – wurde das Betriebsrätegesetz verabschiedet. Vorausgegangen waren Streiks und Kämpfe für mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmerschaft in den Betrieben. Heute regelt das Betriebsverfassungsgesetz die Zusammenarbeit von Arbeitgebern und den gewählten Betriebsräten. Allerdings sinkt die Anzahl der Betriebsräte in Deutschland seit Jahren. Die Bundesregierung hat deshalb im Koalitionsvertrag vereinbart, die Gründungen und Wahlen von Betriebsräten zu erleichtern. Noch ist dazu nichts umgesetzt.

Klaus Peter Watzlawek, Vorsitzender der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft im Kreisverband Solingen fordert daher: „Als CDA haben wir uns für eine Stärkung der betrieblichen Mitbestimmung in den Verhandlungen eingesetzt. Bundesarbeitsminister Heil muss dieses Vorhaben endlich umsetzen. Die betriebliche Mitbestimmung ist einer der großen Errungenschaften in unserer Sozialen Marktwirtschaft. Das dürfen wir nicht vernachlässigen.“

„Neben der vereinfachten Wahl wollen wir Betriebsratsgründungen besser schützen. Der Kündigungs-schutz des Wahlvorstandes und der Wahlbewerber sollte dazu ausgebaut werden. Zudem wollen wir Behinderungen der Betriebsratswahlen durch den Arbeitgeber stärker strafrechtlich verfolgen. Und auch das Vorgehen von kommerziellen Beratungsagenturen zur Bekämpfung von Betriebsräten unterbinden,“ so Klaus Peter Watzlawek anlässlich des 100-jährigen Jubiläums.

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