CDA Solingen begrüßt Grundrentenkompromiss.

CDU, CSU und SPD haben sich auf einen Kompromiss bei der Grundrente geeinigt. Wichtige Forderungen der CDA wurden dabei umgesetzt.

„Die Grundrente soll denen zugutekommen, die 35 Jahre oder länger in die Rentenklasse eingezahlt haben und dennoch nur geringe Alterseinkünfte haben. Dazu soll es eine umfassende Einkommensüberprüfung der Bedarfsgemeinschaft geben. Damit wurde ein wichtiger Schritt zu mehr Leistungsgerechtigkeit gemacht. Endlich gilt wieder: Wer fleißig war und Beiträge eingezahlt hat, hat am Ende mehr als jemand, der das nicht gemacht hat. Von der Einigung könnten bis zu 1,5 Mio. Rentnerinnen und Rentner profitieren“, so Klaus Peter Watzlawek, Vorsitzender der CDA Solingen.

„Die CDA hat seit Jahren für eine Grundrente gekämpft. Jemand, der fleißig ist und in die Rentenversicherung einzahlt, muss am Ende auch was davon haben. Das wollten wir, und genau das wird jetzt umgesetzt! Die Koalition hat einen wirklich guten Kompromiss gefunden und gezeigt, dass sie auch bei schwierigen Themen handlungsfähig ist. Die Grundrente belohnt Fleiß und Leistung. Bis zu 1,5 Millionen Menschen mit kleinen Löhnen werden einen Aufschlag bekommen. Ich freue mich über diesen Schritt zu einem gerechteren Rentensystem.“

Klaus Peter Watzlawek weiter: „Wir wollten die Grundrente und wir haben sie durchgesetzt. Das ist die lange überfällige rentenpolitische Antwort auf den großen Niedriglohnsektor in Deutschland. Wer fleißig ist hat eine gute Rente verdient. Diesem Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft sind wir jetzt einen großen Schritt nähergekommen.“

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Bundestagung der AG Frauen in der CDA in Stuttgart

An der Bundestagung der AG Frauen in der CDA in Stuttgart nahmen als Solinger Delegierte  Sylvia Schlemper, Ursula Mihm und Gabriele Racka-Watzlawek teil.

Auf der Tagesordnung standen Bundesvorstandswahlen und die Beratung und Verabschiedung verschiedener sachpolitischer Anträge.

Karin Möhle aus Baden-Württemberg wurde in ihrem Amt als Bundesvorsitzende einstimmig bestätigt. Gabriele Racka-Watzlawek wurde mit großer Mehrheit zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt.

Die  Bundestagung verabschiedete den Leitantrag „Klimaschutz leben“, in dem es bei den Punkten Lebensmittel/Dinge des täglichen Bedarfs, Mobilität und Bauen um pragmatische Lösungen und Maßnahmen zur Beherrschung des Klimawandels geht, die zwar wirksam sind, den Einzelnen  jedoch nicht überfordern. Nur wenn die Menschen mitgenommen werden, kann der Klimawandel erfolgreich gemeistert werden. Fordern und fördern müssen zugleich stattfinden. Außerdem müssen innovative Technologien und Unternehmen gefördert werden , die auf nachhaltige Produkte und Strategien setzen.

Die Bundestagung forderte den neu gewählten Bundesvorstand auf, sich zeitnah damit zu befassen, Ideen und Wissen zu sammeln, um mittelfristig Anforderungen an ein neues Steuerkonzept zu entwickeln. Die Entlastung von Alleinerziehenden und Geringverdienenden (hier sind besonders Frauen repräsentiert) muss zügig umgesetzt werden.

Im Hinblick auf die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung  forderte die Bundestagung in einem Antrag, Mindestsicherungselemente festzulegen , die die Lebensleistungen der Menschen wertschätzt.

  • Dass Frauen endlich für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn erhalten  (Entgeltgleichheit),
  • dass für eine gleichberechtigte Arbeitswelt es mehr Frauen in Führungspositionen im mittleren und oberen Management – hierzu gehört auch das Jobsharing in Führungspositionen- gibt
  • dass Frauen in der CDU in allen örtlichen und überörtlichen Parlamenten endlich angemessen berücksichtigt werden,
  • dass  die Altersarmut bei Frauen bekämpft wird, denn Altersarmut ist weiblich.
  • dass Wege aus Minijob –und Teilzeitfalle schnellstmöglich gefunden werden,
  • dass Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen eine gleiche Teilhabe ermöglicht und garantiert wird,

–     dass Erziehungsberufe und Pflegeberufe aufgewertet werden. „Für diese Forderungen werden wir CDA- Frauen in unserer Stadt, dem Land und dem Bund weiter eintreten ,“ so Gabriele Racka-Watzlawek

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